Grußwort

Liebe Besucherinnen und Besucher unserer 48. Jahrestagung,

ich heiße Sie herzlich in der legendären „Maistraße in München“ willkommen.
Eigentlich wollten wir uns 2019 wieder einmal in Aachen treffen – hier gab es jedoch organisatorische Probleme. Dankenswerterweise hat sich erneut Vivian Pramataroff-Hamburger zusammen mit Mechthild Neises und einer engagierten Vorbereitungsgruppe angeboten die Tagung in bewährter Form wieder in München auszurichten. Unter dem Titelthema „Weibliche Identität zwischen Lust und Leid“ widmen wir uns bewusst Grenzgebieten der Medizin, in denen wir als DGPFG etwas zu sagen haben und dies auch kundtun möchten. Psychoonkologie, Sexualität, Gewalt, Neurobiologie sind Themenfelder, die originär zur psychosomatischen Frauenheilkunde und Geburtshilfe gehören. Es ist an der Zeit, gerade hier in Fort- und Weiterbildung, aber auch in der Wissenschaft und für die Praxis wieder vermehrt Akzente zu setzen.
Ergänzt werden die Hauptvorträge und Podiumsdiskussionen in bewährter Weise durch ein breites Angebot an themenspezifischen Workshops und Gruppen. Leider wird die Universitätsfrauenklinik an der Maistraße - insbesondere während der Ära Stauber eine psychosomatische Hochburg - eines ihrer letzten Kongresshighlights erleben, nachdem hier alsbald eine Schließung ansteht. Umso mehr freue ich mich, dass der Geist der Psychosomatik noch einmal  drei Tage durch die Hallen wehen wird, in denen sich Großartiges, aber auch Erschütterndes abgespielt hat.
Obwohl München Rahmenprogramm genug ist, haben wir ein solches in bewährter Weise mit viel Platz für Ausgelassenheit arrangiert.
In der Hoffnung, zahlreich viele alte, aber auch neue Gesichter zu sehen
grüßt Sie in großer Freude herzlichst

Wolf Lütje
Präsident der DGPFG e.V.

Programmflyer und Call for Abstracts zum Download