Gruppen

1 - „An(Ge)sichtssache“ – Kunsttherapie
M. Schuster (Dresden)

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2 - Gegeneinander und Miteinander im Tango
S. Rothmaler (Berlin), P. Krenn (Berlin)

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3 - „Da kann ich ja selbst kaum darüber sprechen"- eine sexualmedizinische Redeschule- leider bereits ausgebucht
R. Gnirrs-Bormet (Kassel), G. Haselbacher (Krailling)

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4 - Kreatives Schreiben als Therapie - leider bereits ausgebucht
S. Diehm (Berlin), J. Michaud (Berlin), A. Pirmorady Sehouli (Berlin)

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5 - Peripartale psychische Erkrankungen: Herausforderung und interdisziplinäre Bewältigung (Gruppe in Zusammenarbeit mit der Marcé-Gesellschaft für Peripartale Psychische Erkrankungen)- leider bereits ausgebucht
J. Junge-Hoffmeister (Dresden), P. Trautmann-Villalba (Frankfurt), S. Simen (Nürnberg)

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* Die Workshops und Gruppenarbeiten finden parallel statt. Die Gruppenarbeiten bestehen aus 3 Teilen und erstrecken sich über zwei Tage. Sie können sich daher nur für die Workshops (max. 3) oder eine Gruppe anmelden (begrenzte Teilneh-merzahl, Bestätigung in der Reihenfolge des Eingangs der Anmeldungen).

 

Abstracts:

1 - „An(Ge)sichtssache“ – Kunsttherapie
M. Schuster (Dresden)

Gesichter erzählen vielfältige Geschichten. Sie können gesehen, gelesen, entschlüsselt werden oder bleiben verschlossen und unergründlich. Die kreative und gestalterische Auseinandersetzung mit Gesicht und Porträt bietet Möglichkeiten zur Selbsterfahrung und ist mit (Selbst-)Reflexion und präziser Wahrnehmung verbunden. Kunsttherapie ermöglicht auf schonende und wirksame Weise den Zugang zu Selbst- und Fremdwahrnehmung, inneren Bildern und Anteilen und ermöglicht eine gestalterische Umsetzung.

Durch verschiedene Übungen und Methoden spüren die TeilnehmerInnen in der Gruppe „An(Ge)sichtssachen“ nach, üben bildnerische Ausdrucksmöglichkeiten und den Umgang mit dem Gestalteten.

Bitte bringen Sie, so vorhanden, Zeichenmaterial mit (Stifte, Farben, Pinsel).

Zeichnerische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Gruppengröße: 12 TeilnehmerInnen

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2 - Gegeneinander und Miteinander im Tango
S. Rothmaler (Berlin), P. Krenn (Berlin)

In diesem Workshop erfahren wir in der Bewegung mit Anderen und unter der Obhut der berührenden Tango-Musik, wie aus einem Gegeneinander ein Miteinander werden kann, das zu einer neuen sensiblen Dynamik führt und sehr befriedigend sein kann. So erweitern wir das Kongressthema „Kontroversen und Gewissheiten“ um das Improvisatorische beim Argentinischen Tango, der die Fähigkeit in sich birgt, aus Gegensätzen Neues zu erschaffen.
Mitzubringen ist nur Ihre persönliche Eigenart und Neugierde auf unser genmeinsames Tun.
Ob zum ersten oder wiederholten Male, wir werden Tango tanzen, denn: Wer gehen kann,
kann auch Tango tanzen!
Bitte Wollsocken und Schuhe mit glatter Sohle mitbringen.
Max. Teilnehmerzahl: 20

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3 - „Da kann ich ja selbst kaum darüber sprechen"- eine sexualmedizinische Redeschule
R. Gnirrs-Bormet (Kassel), G. Haselbacher (Krailling)

Der Bedarf an sexualmedizinischer Information und Beratung ist bei den Patientinnen in Praxis und Klink groß. Viele FrauenärztInnen fühlen sich in diesem Bereich durch Aus- und Weiterbildung nicht ausreichend qualifiziert. In unserer Gruppe sollen sexuologische Grundlagen und Redekompetenz vermittelt werden.

Wie kann man angemessen über Sexualität sprechen? Was alles gehört zu einer Sexualanamnese? Wie kann Sexualberatung in der gynäkologischen Praxis aussehen? Welche Rahmenbedingungen gilt es zu berücksichtigen?

Darüber hinaus gibt es  Raum für Fallbesprechungen (besonders von Fällen aus dem Teilnehmer-Kreis) und Übungen.

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4 - Kreatives Schreiben als Therapie
S. Diehm (Berlin), J. Michaud (Berlin), A. Pirmorady Sehouli (Berlin)

Schreiben als therapeutisches Angebot wird seit einigen Jahren auf internationaler Ebene vermehrt in den Therapiealltag integriert. Als Ergänzung der Anamnese sowie als Follow Up zwischen den therapeutischen Einheiten, wird besonders im systemischen Kontext gern auf spezielle Schreibinterventionen zurückgegriffen. Im internationalen Vergleich nutzen USA/GB und skandinavische Länder die Wirksamkeit des Schreibens schon viel länger; Deutschland findet dank universitärer Ausbildungen und überzeugten Ärzten langsam den Anschluss. In einem Impulsreferat werden die Schreibtherapeutinnen Susanne Diehm und Jutta Michaud zunächst auf die besondere Wirkung des Gesundheitsfördernden Kreativen Schreibens eingehen und erläutern, warum es neben seelischer Entlastung nicht nur die Resilienz und das Vertrauen in die Selbstwirksamkeit fördert, sondern auch den therapeutischen Prozess beschleunigen kann.

Die angehende Psychoanalytikerin und Ärztin in der psychosomatischen Medizin, Dr. Adak Pirmorady, wird insbesondere über die Chance sprechen, schreibend ohne normativen Bewertungszwang unbewusste Anteile zu mobilisieren. Wie die Schreibimpulse wirken, die das Team SUDIJUMI ursprünglich für die Arbeit mit chronisch Erkrankten, Krebspatienten und zur Gesundheitsprophylaxe entwickelt hat, werden Sie in diesem Workshop selbst erfahren. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, es reicht die Bereitschaft, sich auf ungewöhnliche Schreibanlässe einzulassen. Für eine der Übungen bitten wir darum, ein (altes) Familienfoto mitzubringen.

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5 - Peripartale psychische Erkrankungen: Herausforderung und interdisziplinäre Bewältigung (Gruppe in Zusammenarbeit mit der Marcé-Gesellschaft für Peripartale Psychische Erkrankungen)
J. Junge-Hoffmeister (Dresden), P. Trautmann-Villalba (Frankfurt), S. Simen (Nürnberg)

Peripartale psychische Erkrankungen betreffen ca. jede fünfte Schwangere bzw. junge Mutter. Sie belasten und beeinflussen nicht nur den Verlauf einer Schwangerschaft, sondern auch die postpartale Anpassung von Mutter und Kind und tragen zur transgenerationalen Weitergabe von psychischen Problemen, aber auch körperlichen Risiken auf Seiten des Kindes bei.  Nach wie vor besteht bei den beteiligten Fachdisziplinen Unsicherheit im Umgang mit betroffenen Frauen, die nicht selten zur Behandlungsverzögerung führen. Trotzdem ist die therapeutische Erreichbarkeit dieser Mütter gewachsen, nicht zuletzt dadurch, dass die Stigmatisierung der Erkrankungen in der Gesellschaft deutlich geringer geworden ist. Die Anzahl differenzierter Versorgungskonzepte und –Möglichkeiten ist ebenso gestiegen.

In der Gruppenarbeit werden anhand von Fallbeispielen zunächst das Erscheinungsbild peripartaler psychischer Probleme und ihre Auswirkungen auf die Kinder bearbeitet. Dem frühzeitigen Erkennen und angemessenen Reagieren, wenn möglich bereits im geburtshilflichen Setting kommt dabei besondere Bedeutung zu. Hilfsmittel zum Screening von „Risikofrauen“ werden vorgestellt sowie Behandlungspfade aufgezeigt. Dies bildet die Basis für effiziente Interventionen im multiprofessionellen Setting bei der Begleitung und Behandlung von betroffenen Frauen, Familien und Kindern. Ein interaktionszentrierter Therapieansatz für Mutter und Kind wird dabei vertiefend dargestellt.

Chancen und Herausforderungen der multiprofessionellen Arbeit werden erarbeitet.

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