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Mittwoch, 13. März 2019

17.00 – 18.15 Uhr
Forum Psychosomatische Grundversorgung
Leitung: Martina Rauchfuß

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Freitag, 15. März 2019

12.30 - 15.00 Uhr
Junges Forum - Quo vadis „Junges Forum“?
Leitung: S. Ditz, J. Weblus

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Samstag, 16. März 2019

8.15 – 9.00 Uhr
Interdisziplinäres Forum: Interprofessionelle Zusammenarbeit zur Gesundheitsförderung der Frau
Leitung: Andrea Hocke, AnneBergner, Susanne Ditz

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Abstracts:

Mittwoch, 13. März 2019

17.00 – 18.15 Uhr
Forum Psychosomatische Grundversorgung
Leitung: Martina Rauchfuß

Die Psychosomatische Grundversorgung ist sowohl eine Voraussetzung zur Erlangung der Gebietsbezeichnung „Frauenheilkunde und Geburtshilfe“ als auch für die Abrechnung von entsprechenden Ziffern im Rahmen des EBM-Kataloges. Seit 2004 ist es notwendig, einen 80-Stunden-Kurs Psychosomatische Grundversorgung bis zur Facharztprüfung zu absolvieren.

Die neue Musterweiterbildungsordnung wurde im November 2018 endgültig verabschiedet. Die Psychosomatische Grundversorgung bleibt weiterhin als 80 Stunden Curriculum integraler Bestandteil der Facharztweiterbildungen Allgemeinmedizin und Frauenheilkunde und Geburtshilfe.  

Damit sind unsere Curricula wichtige Angebote. Insgesamt gibt es aktuell zu 8 von der DGPFG zertifizierten Curricula Links auf unserer Homepage.

Zur Qualitätssicherung wollen wir in allen Curricula einheitliche Evaluationsbögen einsetzen und gemeinsam auswerten. Die entsprechenden Bögen können über die Geschäftsstelle angefordert werden.

Der Zusatztitel Psychotherapie bleibt ebenfalls erhalten, die Anforderungen sind in der Musterweiterbildungsordnung aber deutlich höher gesetzt worden und der Titel hat nicht mehr den Zusatz fachgebunden. In Kooperation mit anderen psychosomatischen Verbänden haben wir viel in unserem Sinne erreicht u.a. wird das ursprünglich pflichtmäßig vorgesehen Jahr im Fach Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatische Medizin oder Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie nicht Bestandteil der Weiterbildung zum Zusatztitel sein.

Neben Informationen zu aktuellen Entwicklungen und dem Erfahrungsaustausch wird es einen Input zu E-learning in der psychosomatischen Weiterbildung geben. Im Kammerbereich Westfalen Lippe gibt es dazu im Bereiche der Psychosomatischen Grundversorgung ,an der Medizinische Hochschule Brandenburg im Medizinstudium Erfahrungen.

Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnehmer bei unserem traditionellen Treffen.

Um Anmeldung bei der Geschäftsstelle der DGPFG (info@dgpfg.de) wird gebeten.

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Freitag, 15. März 2019

12.30 - 15.00 Uhr
Junges Forum - Quo vadis „Junges Forum“?
Leitung: S. Ditz, J. Weblus

Beim diesjährigen Treffen des Jungen Forums der DGPFG soll es um eine Perspektivfindung für das „Junge Forum“ gehen, um die Entwicklung von konkreten Konzepten anhand von Visionen und Ideen.

Die Zeiten sind schnelllebig. Die Art und Weise sich Wissen anzueignen wird immer effizienter. Bleibt da noch Platz für eine Disziplin wie die Gynäkologische Psychosomatik?

Was bewegt junge ÄrztInnen, PsychologInnen und Mitglieder anderer Berufsgruppen dazu, sich für die Gynäkologische Psychosomatik zu begeistern und sich auf diesem Gebiet fortzubilden und sich eventuell sogar zu spezialisieren? Was hält andere davon ab? Wie könnte das Interesse junger Ärztinnen und Ärzte für die psychosomatischen Aspekte in der Frauenheilkunde geweckt werden?

Welche Formate der Weiter- und Fortbildung sind von Interesse? Was gibt es für Wünsche an die DGPFG?

Zu diesen Fragen möchten wir uns gerne mit allen Interessierten austauschen, ob „jung“ oder „jung geblieben“.

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Samstag, 16. März 2019

8.15 – 9.00 Uhr
Interdisziplinäres Forum: Interprofessionelle Zusammenarbeit zur Gesundheitsförderung der Frau
Leitung: Andrea Hocke, AnneBergner, Susanne Ditz

„Gesundheit ist ein Zustand vollkommenen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht allein das Fehlen von Krankheit und Gebrechen.“ So lautet die Definition der WHO. Auf das Thema Frauengesundheit angewendet, wird schnell deutlich, dass Frauen in ihren unterschiedlichen Lebensphasen mit den dazugehörigen Belastungen, Herausforderungen und Erkrankungen nur in der Zusammenarbeit verschiedener Professionen unterstützt werden können. Doch die Realität sieht anders aus. Insbesondere in den Bereichen der psychischen Gesundheit fühlen sich Frauen in Zeiten der zunehmenden Belastungen und des zunehmenden Leistungsanspruches innerhalb der zahlreichen Rollenerwartungen oft alleine gelassen.

Viele Berufsgruppen beschäftigen sich in medizinisch und nicht medizinischen Bereichen trotz vieler Widrigkeiten in Hinblick auf Finanzierung und der damit verbundenen personellen Ausstattung mit dem Thema Frauengesundheit. Die Zusammenarbeit, der Austausch, das gegenseitige Sich-Unterstützen jedoch fällt uns oft schwer. Oft ist es unklar, an wen man sich wenden kann. Eine gemeinsame Problemsicht ist meist schwierig. Stolpersteine finden wir in der ungewohnten Arbeit als Team mit verschiedenen Berufsgruppen. Es kommt nicht selten zu Kommunikations- und Verständnisschwierigkeiten.

Innerhalb des Interdisziplinären Forums der DGPFG wird Raum gegeben für den interprofessionellen  Austausch, für Berichte über verschiedene Formen der Zusammenarbeit mit ihrem Gelingen oder Scheitern. Wie können wir Zusammenarbeit verbessern? Was braucht es, damit wir alle an einem Strang ziehen zum Wohle der Frauen? Wir freuen uns über eine rege Teilnahme von GynäkologInnen, Hebammen, PhysiotherapeutInnen, PsychiaterInnen, ärztlichen und psychologischen PsychotherapeutInnen und wünschen uns eine lebhafte Diskussion über Möglichkeiten und Unmöglichkeiten interdisziplinärer Zusammenarbeit.

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